• Nicole Reißer

Der Herbst im Ayurveda

Ich liebe den Herbst!

Jedes Mal wenn die tiefstehende Sonne scheint freue ich mich einfach nur über ihr rotgoldenes Licht. Die Blätter der Bäume werden bunt und in keiner anderen Jahreszeit liegt diese besondere Magie in der Luft.

Zwischen Sommer und Winter

Die heiße Pitta-Zeit ist vorbei. Auch wenn die Tage noch warm sind spürt man doch gerade abends und nachts, dass der Sommer vorbei ist. Der Wind weht stärker und es ist die perfekte Zeit Drachen in die Lüfte steigen zu lassen und dem Laub am Boden beim Tanzen zuzuschauen.

Herbst-Zeit ist Vata-Zeit

Vata macht sich in der Natur dadurch bemerkbar, dass es Kälte und Wind mit sich bringt.

Kälte, Trockenheit und Rauheit sind Eigenschaften, die Vata zugeordnet werden. Es steht aber auch für Bewegung, Kreativität und Flexibilität.

Die Natur lebt uns vor, was auch in uns passiert

Wir werden ständig von unserer Umwelt beeinflusst. Ändert sich das Wetter, verändert sich auch unsere Dosha-Zusammensetzung.

Für den Herbst heißt das: Je mehr Vata um uns herum ist, desto mehr steigt auch das Vata in uns an.

Bei einem Überschuss kann es sich durch Erschöpfung, Depression oder Gelenkbeschwerden bemerkbar machen. Gerade Menschen, die schon sehr viel Vata in ihrer Konstitution haben sollten in dieser Jahreszeit besonders auf sich achten, um gesund zu bleiben.


Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn kaum war der Herbst eingekehrt, hatte ich auch schon ein Kratzen im Hals. Durch viel Wärme ist man aber schon für das Gröbste gewappnet!



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